Gottes souveränes Wirken

Zwei Geschichten aus dem alten Testament zeigen uns Gottes souveränes Wirken.

Elia hatte soeben die Baalspropheten besiegt – und jetzt rannte er vor Isebel davon. Zu finden ist die Geschichte in 1. Könige 19. Doch Gott erscheint ihm. Nicht im mächtigen Sturm, Erdbeben oder Feuer, sondern im leichten Säuseln. Und gibt Elia einen neuen Auftrag: 2 Könige und einen Nachfolger zu salben. Sein Dienst kommt auf eine neue Ebene: er wird Vater für Elisa, um diesen vorzubereiten, doppelt so viel zu tun wie er.

Josafat, seines Zeichens gläubiger König von Juda, hat den Fehler begangen, sich mit Joram, dem ungläubigen Nachfolger von Ahab, einzlassen. Siehe dazu 2. Könige 3. Zusammen wollten sie gegen Moab und andere abtrünnige Könige ziehen. Josafat tat es, ohne Gott zu befragen. Auch den Angriffsplan und den Weg nach Moab überprüften sie nicht. Mitten in der Wüste Edom drohten sie und ihr Heer zu verdursten. Jetzt fragte Josafat nach, ob es noch einen Propheten des Herrn gäbe. Und Elisa, der Elia 20 Jahre gedient hatte, half ihnen mit dem Wort Gottes – um des gottesfürchtigen Königs Josafat willen.

Elia und Josafat hatten Fehler begangen. Elia hatte aufgehört, Gott zu vertrauen, hatte Angst vor einer Frau, und wollte nur noch sterben. Josafats Fehler habe ich bereits beschrieben.

Wen heute jemand einen Fehler begeht, selber Schuld ist an seiner Misere, dann hört er sofort: jetzt musst Du Dir auch wieder selber da raushelfen. Doch Gott handelt souverän. Er stellt beide Männer wieder her, vergibt und hilft.

So auch Dir!

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